Shopify vs. WooCommerce: Welches Shopsystem passt im DACH-Raum wirklich besser für den Mittelstand?

Die Entscheidung Shopify vs. WooCommerce (oder umgekehrt: WooCommerce vs. Shopify) ist keine reine Technik- oder Featurefrage. In der Praxis entscheiden andere Faktoren:

  • Betriebsmodell (SaaS vs. Self-Hosted): Shopify arbeitet als Software-as-a-Service (SaaS), während WooCommerce eine flexible, von Ihnen selbst gehostete Open-Source-Lösung ist, die auf WordPress basiert und Ihnen Freiheit ohne monatliche Lizenzkosten bietet.
  • Kontrolle über Daten, Code und Prozesse: Bei WooCommerce behalten Sie die volle und souveräne Kontrolle über Ihre Daten, den Code und die Prozesse, wohingegen bei Shopify viele Aspekte vom Anbieter verwaltet werden.
  • Laufende Kosten und Skaleneffekte: Shopify hat planbare monatliche Gebühren, während WooCommerce häufig geringere variable Kosten für Hosting, Erweiterungen und Wartung hat, die bei starkem Wachstum attraktive Skaleneffekte bieten können.
  • Organisatorischer und technischer Aufwand: Shopify bietet eine wartungsarme Lösung; WooCommerce ermöglicht es Ihnen, durch mehr technischen Sachverstand und organisatorischen Aufwand für Updates, Sicherheit und Performance, eine maßgeschneiderte und hochperformante Plattform zu betreiben.
  • Auswahl und Bindung von Service-Partnern: Bei WooCommerce haben Sie die freie Wahl aus einer großen Gemeinschaft von Entwicklern, Agenturen und Dienstleistern für die Entwicklung, Wartung und Erweiterung (wie zum Beispiel die WooCommerce-Agentur HIghPots), während bei Shopify die Auswahl tendenziell stärker durch das Partnernetzwerk von Shopify selbst definiert ist.

Gerade im DACH-Raum – mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Buchhaltung, Integrationen und Ownership – fällt die Entscheidung häufig anders aus als in rein D2C-getriebenen Märkten.

Dieser Beitrag ordnet Shopify vs. WooCommerce aus unternehmerischer Sicht ein -und basiert auf unseren persönlichen Erfahrungen als EDV-Dienstleister für den Mittelstand seit über 30 Jahren.

TL;DR: Shopify vs. WooCommerce – Entscheidung in 60 Sekunden

Shopify ist tendenziell richtig, wenn …

  • Sie sehr schnell live gehen wollen (Time-to-Market vor allem).
  • Sie möglichst wenig Technik und Betrieb im eigenen Haus haben möchten.
  • Hosting, Updates, Sicherheit und Support „aus einer Hand“ gewünscht sind.
  • Ihr Geschäftsmodell weitgehend Standard-E-Commerce abbildet.

WooCommerce ist tendenziell richtig, wenn …

  • Sie Kontrolle über Code, Daten und Architektur benötigen.
  • Integrationen (ERP, Buchhaltung, CRM, POS, PIM, B2B-Logiken) strategisch relevant sind.
  • Sie Vendor-Lock-in und skalierende Plattformgebühren vermeiden wollen.
  • Sie WordPress ohnehin nutzen und Content, SEO und Shop als Einheit denken.

Markt-Realität: Shopify und WooCommerce dominieren – Zahlen mit Vorsicht lesen

Es gibt viele Marktstatistiken über die „beliebtesten Online-Shops“ oder Plattformen. Je nach Quelle und Methodik wechseln die Anteile. Häufig zitierte Auswertungen (z. B. BuiltWith) führen Shopify und WooCommerce als die beiden führenden Shopsysteme weltweit.

Wichtig dabei:
Diese Zahlen sind indikativ, nicht beweisend. Definitionen („Was ist ein Shop?“), Erkennungslogik und Stichproben verzerren Ergebnisse.

Für die Praxis relevanter ist daher nicht Marktanteil, sondern die Passung des Online-Shop-Systems zum eigenen Geschäftsmodell.

Gehen wir also hinein in den Vergleich von Shopify und WooCommerce: Immer mit Blick auf Ihre unternehmerischen Anforderungen. Vielleicht auch interessant für Sie: Wie sich WooCommerce für B2B-Anwendungen nutzen lässt

Entscheidung 1: Das Betriebsmodell der Shop-Systeme

Die Wahl der richtigen E-Commerce-Plattform ist entscheidend für den Erfolg Ihres Online-Shops. Eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie vorab treffen sollten,ist also die des Betriebsmodells. Präferieren Sie eine SaaS-Lösung wie Shopify oder eine Self-Hosted Open-Source-Lösung wie WooCommerce?

Shopify (SaaS)

Shopify bietet Ihnen ein vollständig verwaltetes System (Software as a Service), bei dem Sie sich nicht um die technische Infrastruktur kümmern müssen. Das bedeutet, dass Plattform, Hosting, Skalierung und alle notwendigen Updates direkt von Shopify übernommen werden. Erweiterungen der Funktionalität erfolgen über das kuratierte Angebot an Themes, Apps und klar definierten APIs. Sie agieren somit in einem klar abgegrenzten Ökosystem mit festen Regeln.

  • Plattform, Hosting, Skalierung und Updates werden von Shopify betrieben.
  • Erweiterungen erfolgen über Themes, Apps und definierte APIs.
  • Sie bewegen sich innerhalb eines klar abgegrenzten Ökosystems.

Konsequenz:
Weniger Betriebsaufwand – aber eingeschränkte Entscheidungsfreiheit.

WooCommerce (Self-Hosted)

Im Gegensatz dazu ist WooCommerce ein Open-Source-Plugin, das auf der WordPress-Plattform läuft. Dies erfordert eine selbstverwaltete Umgebung („Self-Hosted“). Hosting, Wartung, Security und das Einspielen von Updates liegen in Ihrer Verantwortung oder der Ihres beauftragten Dienstleisters. Sie erhalten jedoch im Gegenzug die vollständige Architektur- und Datenhoheit, da Sie den Code und die Datenbank kontrollieren.

Dies klingt jetzt vielleicht etwas komplizierter als es ist. Denn wenn Sie beispielsweise eine WooCommerce-Agentur wie HighPots beauftragen, übernimmt diese auf Wunsch in der Regel alle Angelegenheiten rund um Hosting und Wartung für Sie. Und das zu einem attraktiven Preis. Unsere WooCommerce-Preise

  • WooCommerce läuft als Open-Source-Plugin auf WordPress.
  • Hosting, Wartung, Security und Updates liegen bei Ihnen oder Ihrem Dienstleister.
  • Vollständige Architektur- und Datenhoheit.

Konsequenz:
Mehr Verantwortung – dafür maximale Gestaltungsfreiheit.

Entscheidung 2: Time-to-Market vs. langfristige Flexibilität

Die zweite grundlegende Entscheidung betrifft die Geschwindigkeit des Markteintritts gegenüber der langfristigen Anpassungsfähigkeit Ihrer E-Commerce-Plattform.

Shopify (Schneller Start)

Shopify ermöglicht einen extrem schnellen Launch:

  • Account anlegen, Theme auswählen, Produkte hochladen – und Sie sind live
  • Vorkonfigurierte Templates für Standard-E-Commerce-Szenarien
  • Minimaler technischer Initialaufwand

Konsequenz:
Schneller am Markt – aber innerhalb vordefinierter Strukturen.

WooCommerce (Strategischer Aufbau)

WooCommerce erfordert mehr bewusste Initialentscheidungen:

  • WordPress-Installation, Hosting-Wahl, Theme-Auswahl
  • Strukturentscheidungen zu Produktarchitektur, Kategorien und Prozessen
  • Mehr Planungsaufwand in der Konzeptionsphase

Konsequenz:
Längere Vorbereitungszeit – dafür eine von Anfang an auf Ihre Prozesse zugeschnittene Plattform.

Unternehmerische Einordnung:
Wenn Ihr Engpass Zeit ist (Test, MVP, Kampagne), gewinnt Shopify.
Wenn Ihr Engpass Plattformgrenzen sind (spezifische Prozesse, Integrationen), gewinnt WooCommerce.

Und ganz ehrlich: Auch ein WooCommerce-Projekt kann innerhalb weniger Tage und Wochen live gehen. Mit unserem Einsteigerpaket für WooCommerce ab 2.600 € bauen Sie auf ein bewährtes System auf – und sind schnell startklar.

Entscheidung 3: Planbare vs. skalierbare Kostenstruktur

Die Kostenlogik unterscheidet sich fundamental – und wird in der Praxis häufig unterschätzt, besonders bei wachsenden Shops.

Shopify (Planbare Fixkosten mit wachsenden Zusatzkosten)

Shopify arbeitet mit klaren Basisplänen:

  • Monatliche Fixkosten je nach gewähltem Plan (Basic, Shopify, Advanced, Plus)
  • Zusätzliche Kosten durch Apps aus dem Shopify App Store
  • Premium-Themes und externe Services
  • Transaktionsgebühren bei Nutzung externer Payment-Provider (zusätzlich zu Shopify Payments)

Konsequenz:
Klare Basiskosten – aber steigende variable Kosten bei Individualisierung und Wachstum.

WooCommerce (Niedrige Fixkosten, variable Betriebskosten)

WooCommerce selbst ist Open Source und kostenfrei:

  • Kosten entstehen durch Hosting (je nach Anforderung: 10–500 €/Monat)
  • Wartung und Security (intern oder durch Dienstleister)
  • Premium-Plugins für spezifische Funktionen (oft Einmalkosten oder niedrige Jahresgebühren)
  • Gesamtaufwand skaliert mit Komplexität und Individualisierung

Konsequenz:
Günstigerer Einstieg – Gesamtkosten hängen von Ihren Anforderungen ab, bleiben aber oft niedriger bei steigendem Umsatz.

Unternehmerische Einordnung:
Shopify ist oft günstiger im klein-&-Standard-Szenario.
WooCommerce wird wirtschaftlicher, wenn Umsatz, Individualisierung und Integrationsbedarf steigen – und Sie Vendor-Lock-in-Kosten vermeiden wollen.

Konkret bedeutet dies: Ihre Investition in WooCommerce fließt auch in individuelle Anpassungen für Ihren Shop – und nicht in Lizenzgebühren. Hier sehen Sie unsere WooCommerce-Preisliste

Entscheidung 4: Standardisierung vs. individuelle Geschäftslogik

Hier zeigt sich die fundamentale Architekturentscheidung: Passen Sie Ihr Geschäftsmodell an die Plattform an – oder die Plattform an Ihr Geschäftsmodell?

Shopify (Industrialisierter Standard)

Shopify bietet eine klare, aber begrenzte Erweiterbarkeit:

  • Standard-Produktmodelle und Preisstrukturen
  • Apps für häufige Anwendungsfälle
  • Checkout-Anpassungen nur eingeschränkt möglich (außer bei Shopify Plus)
  • APIs für definierte Integrationsszenarien

Konsequenz:
Bewährte Standardprozesse – aber strukturelle Grenzen bei individuellen Anforderungen.

WooCommerce (Baukasten mit voller Kontrolle)

WooCommerce bietet nahezu unbegrenzte Anpassbarkeit:

  • Individuelle Produkt- und Preismodelle (z.B. dynamische Preise, Mengenrabatte)
  • Komplexe Checkout-Logiken und Bestellprozesse
  • B2B-Preisstrukturen mit Kundengruppen und individuellen Konditionen
  • Tiefe ERP-, CRM-, Buchhaltungs- und POS-Integrationen
  • Eigene Workflows, Genehmigungsprozesse und Business-Rules

Konsequenz:
Mehr Entwicklungsaufwand – dafür exakt Ihre Geschäftslogik abbildbar.

Unternehmerische Einordnung:
Shopify eignet sich für standardisierte D2C-Modelle.
WooCommerce ist die Wahl, wenn Ihre Geschäftsprozesse, Preislogiken oder B2B-Anforderungen zum Differenzierungsmerkmal werden.

Gerade mit HighPots als Partner für Ihre WooCommerce-Entwicklung profitieren Sie von einem erfahrenen IT-Unternehmen mit Kompetenz in Schnittstellen, Programmierung und KI.

Entscheidung 5: Automatische vs. kontrollierte Skalierung

Ob Shopify oder WooCommerce: Beide Systeme skalieren, also sind für Ihr Wachstum ausgelegt. Dies aber auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Implikationen.

Shopify (Automatische Infrastruktur-Skalierung)

Shopify übernimmt die technische Skalierung vollständig:

  • Automatisches Load-Balancing und CDN
  • Keine Sorgen um Server-Kapazitäten
  • Performance-Optimierung durch Shopify verwaltet

Konsequenz:
Komfortabel und wartungsarm – aber keine Kontrolle über Infrastruktur-Entscheidungen.

WooCommerce (Architekturbasierte Skalierung)

WooCommerce skaliert durch bewusste technische Architektur:

  • Hosting-Wahl passend zu Traffic und Anforderungen
  • Caching-Strategien (Redis, Varnish, Object Cache)
  • CDN-Integration nach Bedarf
  • Datenbankoptimierung und Performance-Tuning

Konsequenz:
Skaliert nicht automatisch – aber Architektur ist exakt auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Performance-Anforderungen optimierbar.

Unternehmerische Einordnung:
Shopify skaliert bequem – die Infrastruktur passt sich automatisch an.
WooCommerce skaliert strategisch – Sie kontrollieren Performance, Kosten und Architekturentscheidungen. Bei professionellem Setup (Hosting, Caching, CDN) skaliert WooCommerce problemlos auch für große Shops.

Als Ihr Partner für WooCommerce kümmern wir uns um die gesamte Skalierung.

Entscheidung 6: Zahlungen – Payment-Convenience vs. Payment-Kontrolle

Zahlungsabwicklung ist ein kritischer Erfolgsfaktor im eCommerce – besonders im DACH-Raum mit spezifischen lokalen Anforderungen.

Shopify (Integrierte Payment-Lösung)

Shopify bietet eine eigene Payment-Lösung (Shopify Payments):

  • Nahtlose Integration, keine zusätzlichen Transaktionsgebühren bei Nutzung
  • Standard-Zahlarten wie Kreditkarte, PayPal
  • Lokale Zahlarten über Apps verfügbar (TWINT, PostFinance, SEPA, Rechnung)
  • Bei Nutzung externer Payment-Provider: zusätzliche Transaktionsgebühren

Konsequenz:
Schnelle Integration – aber Abhängigkeit von Shopify Payments oder App-Anbietern mit laufenden Kosten.

WooCommerce (Freie Payment-Provider-Wahl)

WooCommerce ermöglicht direkte Integration beliebiger Payment-Anbieter:

  • Keine Plattform-Transaktionsgebühren
  • Direkte Anbindung lokaler DACH/CH-Zahlarten (TWINT, PostFinance, SEPA, Kauf auf Rechnung)
  • Freie Wahl des PSP nach Konditionen und Funktionsumfang
  • Volle Kontrolle über Payment-Daten und -Prozesse

Konsequenz:
Mehr Integrationsaufwand initial – dafür niedrigere laufende Kosten und volle Kontrolle über Payment-Strategie.

Unternehmerische Einordnung:
Shopify ist bequemer bei Standard-Zahlarten.
WooCommerce bietet mehr Kontrolle, niedrigere Transaktionskosten und bessere Integration lokaler DACH-Zahlarten – relevant bei steigendem Umsatz.

Entscheidung 7: Plattform-Compliance vs. eigene Datenschutz-Kontrolle

DSGVO/GDPR ist für beide Systeme relevant – aber die Verantwortung und Kontrollmöglichkeiten unterscheiden sich.

Shopify (Plattform-Tools, Händler-Verantwortung)

Auch als US-amerikanisches System stellt Shopify DSGVO-Tools bereit:

  • Cookie-Banner, Datenexport, Löschfunktionen
  • Transparenz-Features für Kundendaten
  • Klare Kommunikation: Compliance-Verantwortung liegt beim Händler
  • Daten liegen auf Shopify-Servern (oft US-basiert)

Konsequenz:
Tools vorhanden – aber eingeschränkte Kontrolle über Datenstandorte und Subprozessoren.

WooCommerce (Volle Datenkontrolle)

WooCommerce bietet DSGVO-Funktionen und volle Datenhoheit:

  • Privacy-Plugins und Consent-Management frei wählbar
  • Vollständige Kontrolle über Hosting-Standort (Deutschland, EU)
  • Keine automatische Datenweitergabe an Drittplattformen
  • Freie Wahl von Plugins und Services nach Datenschutz-Kriterien

Konsequenz:
Mehr Verantwortung für Konfiguration – dafür volle Kontrolle über Daten, Standorte und Prozessoren.

Unternehmerische Einordnung:
Beide Systeme erfordern aktive Compliance-Arbeit.
WooCommerce bietet im DACH-Raum strukturelle Vorteile durch Hosting-Kontrolle, Datenhoheit und freie Wahl datenschutzkonformer Services – besonders relevant für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen.

Letztendlich entscheiden Sie, wo Ihr Shop mit WooCommerce gehostet wird. Wir als Ihr HighPots-Partner bieten beispielsweise das Hosting standardmäßig auf deutschen Servern an.

Entscheidung 8: E-Commerce-Platform vs. Content-Commerce-System

SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Content-Marketing sind heute entscheidend für organische Kundengewinnung – hier zeigen sich strukturelle Unterschiede.

Shopify (E-Commerce mit Content-Funktionen)

Shopify kann technisch sauberes SEO liefern:

  • Grundlegende SEO-Einstellungen (Meta-Titel, Descriptions, URLs)
  • Blogging-Funktionalität vorhanden
  • Apps für erweiterte SEO-Features verfügbar

Konsequenz:
Solides E-Commerce-SEO – aber Content-Marketing ist Zusatzfunktion, keine Kernkompetenz.

WooCommerce (WordPress als Content-System mit Shop)

WooCommerce profitiert von der WordPress-Architektur:

  • WordPress ist eines der stärksten Content-Management-Systeme weltweit
  • Nahtlose Integration von Shop, Blog, Landingpages und redaktionellen Inhalten
  • Überlegene interne Verlinkung und Content-Strukturierung
  • SEO-Plugins wie Yoast oder RankMath mit professionellen Features
  • Content-getriebene Kundenakquise als strategischer Vorteil

Konsequenz:
Shop und Content sind eine integrierte Plattform – ideal für content-getriebene Akquisestrategien.

Unternehmerische Einordnung:
Shopify eignet sich für klassischen Performance-Marketing-getriebenen E-Commerce.
WooCommerce ist die bessere „Whole-Site-Plattform“ für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, die SEO, Content-Marketing und Shop als strategische Einheit betreiben wollen.

Übrigens bieten wir Ihnen als WooCommerce-Agentur auch Marketingpakete für Ihren Shop an – schon ab 400 € im Monat.

Entscheidung 9: Platform-Abhängigkeit vs. Dienstleister-Ökosystem

Support ist wichtig – aber noch wichtiger ist die Frage nach langfristigen Abhängigkeiten und Risiken.

Shopify (SaaS-Support mit Policy-Risiko)

Shopify bietet professionellen Support:

  • 24/7-Support im Rahmen des SaaS-Modells
  • Dokumentation und Community
  • Klare Eskalationswege bei technischen Problemen

Aber: Systemisches Vendor-Risiko:

  • Account-Sperrungen bei Policy-Verstößen (auch unbeabsichtigten)
  • Richtlinienänderungen ohne Mitspracherecht
  • Abhängigkeit von Shopify-Entscheidungen (Features, Preise, Terms)

Konsequenz:
Professioneller Support – aber strukturelle Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform.

WooCommerce (Community + freie Partnerwahl)

WooCommerce basiert auf einem offenen Ökosystem:

  • Große internationale Community und Foren
  • Freie Wahl aus Tausenden Agenturen und Entwicklern (z.B. WooCommerce-Agenturen wie HighPots)
  • Support-Qualität abhängig vom gewählten Partner
  • Keine Plattform-Policy-Risiken

Konsequenz:
Support-Qualität variiert – aber Sie kontrollieren Partnerwahl, Daten und Plattform-Zugang vollständig.

Unternehmerische Einordnung:
Shopify bietet standardisierten Support, aber mit Vendor- und Policy-Lock-in.
WooCommerce ermöglicht freie Partnerwahl ohne Plattformrisiken – die Qualität hängt vom gewählten Dienstleister ab, aber Sie behalten die strategische Kontrolle über Ihre E-Commerce-Infrastruktur.

Wir als WooCommerce-Agentur bieten Ihnen verlässliche Sicherheit mit schnellen Reaktionszeiten und persönlichem Ansprechpartner.

Unsere Entscheidungsmatrix: Shopify oder WooCommerce?

Fassen wir zusammen: Es gibt viele gute Gründe, sich für ein Shopsystem zu entscheiden. Hier unsere ultimative Empfehlung, falls Sie sich zwischen Shopify und WooCommerce entscheiden müssen:

Wählen Sie Shopify, wenn Sie …

  • Standardprozesse haben.
  • schnell testen wollen (MVP, Kampagnen).
  • ein kleines Team ohne IT-Fokus betreiben.

Wählen Sie WooCommerce, wenn Sie …

  • Integrationen als Wettbewerbsvorteil sehen.
  • SEO und Content ernsthaft betreiben.
  • Abhängigkeiten und variable Plattformkosten reduzieren wollen.
  • Ihre Plattform langfristig als unternehmerisches Asset betrachten.

Und mit HighPots als Partner für die WooCommerce-Entwicklung kann in diesem Fall nichts passieren!

Hier bleibt keine Frage offen: Shopify oder WooCommerce?

Shopify vs WooCommerce – was ist besser?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Shopify und WooCommerce haben beide ihre Stärken und Schwächen – was zählt ist Ihre Anwendung und Ihre Anforderungen.

Was ist der Unterschied zwischen Shopify und WooCommerce?

Beides sind leistungsfähige Shopsysteme für die unterschiedlichsten Business-Modelle. Der Hauptunterschied besteht im Betriebsmodell: Shopify ist ein privater Anbieter, der das Shopsystem als „Software as a service“ (SaaS) zum Abo anbietet. WooCommerce ist hingegen ein Open-Source-Produkt, das eng mit dem Content-Management-System WordPress verbunden ist. Als Open-Source-Software ist WooCommerce nicht-kommerziell und verlangt keine Lizenzkosten. In der Regel benötigen Sie aber einen Partner für die WooCommerce-Implementierung – können den Shop aber auch theoretisch ganz alleine betreiben.

Shopify oder WooCommerce – Empfehlung für Einsteiger

Wenn Sie einfach ein paar Produkte verkaufen wollen – vielleicht auch als Test: Dann nutzen Sie Shopify. Einfache Shops sind dort schnell aufgesetzt und betriebsfähig. Wenn Sie aber schon über ein etwas größeres Produktsortiment verfügen, vielleicht bereits ein Geschäft betreiben und auch Pläne für die Zukunft haben – dann sollten Sie auch schon mit einem skalierbaren WooCommerce-Shop arbeiten.

Welche E-Commerce-Plattform ist langfristig besser?

Beide Shop-Systeme sind bereits lange am Markt etabliert und bieten Ihnen damit langfristige Chancen. Bei Shopify zahlen Sie jedoch monatliche Abogebühren,die bei der Nutzung weiterer Module ansteigen können. Bei WooCommerce sind Sie unabhängig von kommerziellen Entscheidungen – der Shop gehört Ihnen und SIe zahlen in der Regel nur geringe Gebühren für Hosting, Wartung. Bei Entwicklungsleistungen fließt Ihr Investment direkt in Ihr Projekt, nicht in Lizenzkosten.

Was ist günstiger: Shopify oder WooCommerce?

WooCommerce ist als Open-Source-System theoretisch kostenlos. In der Praxis fallen aber geringe Kosten für Wartung und Hosting an. Falls Sie den Shop optimal aufstellen wollen und zum Beispiel auch Integrationen planen, bietet sich ein Entwicklungsauftrag für eine WooCommerce-Agentur wie HighPots an. Unser Einstiegspaket für einen voll funktionsfähigen, angepassten WooCommerce-Shop kostet 2.600 €. Bei Shopify fällt zwar keine Setup-Gebühr an, aber es fallen monatliche Kosten an. Machen Sie selbst den Vergleich, ab wann welches System für Sie günstiger ist.

Versteckte Kosten bei Shopify

Bei Shopify entstehen neben den planbaren monatlichen Gebühren häufig zusätzliche Kosten, etwa durch Transaktionsgebühren bei externen Zahlungsanbietern, kostenpflichtigen Apps für erweiterte Funktionen (z.B. B2B-Preise, SEO, Rechtstexte),sowie durch höhere Tarife wie Shopify Plus. Diese Kosten sind nicht versteckt im eigentlichen Sinne, werden jedoch oft erst im laufenden Betrieb oder bei Skalierung relevant.

Ist WooCommerce wirklich kostenlos?

Ja, als Open-Source-Software ist WooCommerce kostenlos. Sie können sich die aktuelle Version hier herunterladen. Es fallen allerdings Kosten für eventuelle Programmierungen an Ihrem WooCommerce-Shop an, bzw. geringe Kosten für Webhosting oder externe Zahlungsanbieter. Diese haben aber nichts mit WooCommerce selbst zu tun.

Shopify vs WooCommerce – wem gehören meine Daten?

Sowohl bei Shopify wie auch bei WooCommerce gehören die im Shop erzeugten Daten dem Händler.

Shopify stellt die technische Plattform bereit und verarbeitet die Daten im Auftrag des Shopbetreibers gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen.

Allerdings ist die Kontrolle über die Nutzung der Daten bei WooCommerce höher: Denn das Shop-System wird auch vom Händler selbst gehostet, und somit hat er vollen Zugriff und vollen Einblick in alle Datenverarbeitungen.

Wie abhängig bin ich von Shopify?

Als Händler haben Sie bei Shopify durchaus eine Abhängigkeit vom Anbieter. Zwar gehören die Daten Ihnen – und Produkte, Kundendaten, etc. lassen sich mit überschaubarem Aufwand auch exportieren. Dennoch ist das gesamte Shopsystem im Besitz von Shopify. Sollten Sie also einmal mit Preiserhöhungen oder anderen Entwicklungen bei Shopify nicht einverstanden sein, müssen Sie Ihren Shop komplett neu bauen.

Bei WooCommerce als offenerem System ist eine Migration auch nicht ganz einfach, aber machbar. Zudem sind Sie bei WooCommerce nicht an einen kommerziellen Anbieter gebunden – die Software steht Ihnen zur freien Verfügung. Sollten Sie einen Entwicklungspartner für die Anpassung von WooCommerce nutzen, können Sie diesen frei wählen.


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